Milchzähne kriegen ist für Ihr Baby ein harter und vor allem langer Weg. Die nötigen Anlagen für das Milchgebiss hat das Baby zwar schon im Bauch der Mutter, jedoch kann es bis zu zwei Jahren dauern, bis es vollständig ist. In dieser Zeit sind die meisten Babys sehr empfindlich und launisch. Oftmals sendet das Baby einige Signale, welche Anzeichen dafür sind, dass es so weit ist: Die Zähne kommen. Von rauen Wangen, Unausgeglichenheiten, starkem Sabbern bis hin zum Fieber und einer Appetitlosigkeit: Zähne kriegen ist nicht so einfach wie man meint.

Worauf muss ich achten, wenn mein Baby Zähne bekommt?

Beim Durchbrechen der ersten Zähne leiden viele Babys an Schmerzen. Als Elternteil ist man oft überfragt und weiß nicht genau, wie man am besten handeln kann. Dabei kann man den Prozess ganz einfach mit kleinen Tricks erleichtern. Unter anderem ist der klassische Beißring beim Zähnekriegen durch schmerzlindernde Gele oder Naturheilmittel optimal und sorgt für ein besseres Wohlbefinden Ihres Babys. Zudem kann man den Kiefer sowie den Gaumen beispielsweise mit einem kalten Löffel kühlen, um Schmerzen zu lindern.

Zahnfleischmassage – unnötig oder hilfreich?

Eine Zahnfleischmassage hört sich im ersten Moment merkwürdig an und man kann sich nicht wirklich etwas darunter vorstellen. Jedoch ist es für Ihr Baby eine Wohltat. Ein selbst angemischtes Zahnöl ist einfach zubereitet. Ein Esslöffel Sonnenblumen- oder Rapsöl und ein Tropfen Kamille hinzu geben: Tada, so einfach ist das Wundermittel für Ihr Baby hergestellt. Das selbstgemachte Zahnöl kann anschließend vorsichtig mit sauberen Fingern in das Zahnfleisch Ihres Babys einmassiert werden. Alternativ zur Eigenkreation können Sie auch zu einem schmerzlindernden Zahngel aus der Apotheke greifen.

Wie pflege ich die Zähne meines Babys richtig?

Das Thema Zahnpflege sollte man auch im Baby-Alter ernst nehmen. Daher raten wir Ihnen zu Beginn eine einmal tägliche Pflege mit einer fluridhaltigen Zahnpasta. Zudem sollte die Zahnbürste aus weichen Borsten bestehen, um die Zähnchen und das Zahnfleisch zu schützen. Außerdem sollte man auf eine zuckerarme Ernährung achten, um Karies vorzubeugen.

Abschließend raten wir Ihnen, Ihr Baby gut zu beobachten, um die Situation bestmöglich einschätzen und dementsprechend handeln zu können. Oftmals gibt das Baby von alleine einige Anzeichen, um Schmerzen zu signalisieren. Mit den zuvor genannten Tipps wird Ihnen und vor allem Ihrem Baby, der Prozess des Milchzahnwachstums erleichtert.



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